Volker März – Aufatmen
07. – 11.12.2022
Zurück zur ÜbersichtAusstellung Aufatmen 2023: Ein gemeinsames Projekt des Hamburger Galerienverbands
Nach den herausfordernden Jahren der Pandemie präsentierte der Landesverband der Galerien Hamburg im Jahr 2023 die vielbeachtete Ausstellung „Aufatmen“. Unter diesem Titel zeigten 43 Hamburger Galerien gemeinsam mit über 100 Künstler:innen eine facettenreiche Auswahl an Werken, die sich mit der Frage auseinandersetzten: „Können wir denn aufatmen?“
Die Ausstellung war mehr als eine klassische Präsentation zeitgenössischer Kunst – sie war eine Momentaufnahme der künstlerischen Haltung in einer Zeit des Umbruchs. Die beteiligten Galerien und Künstler:innen reflektierten in ihren Arbeiten die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die Sehnsucht nach Gemeinschaft und die Suche nach neuen Perspektiven. Ob Malerei, Skulptur, Installation oder Mixed Media – die Vielfalt der gezeigten Werke spiegelte die Bandbreite der Hamburger Kunstszene wider.
Mit Aufatmen setzte der Landesverband ein zeichenhaftes Ausrufezeichen: Kunst als Atemzug, als Befreiung und als Ausdruck von Hoffnung. Die Ausstellung war nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch ein Beweis für die lebendige und widerstandsfähige Kunstszene Hamburgs.
„Aufatmen“ – weil Kunst uns Luft zum Weiteratmen schenkt.
Zwei Männer, schwarz und weiß gekleidet, wie Ying und Yang, atmen zusammen auf. Sie blicken in den Himmel und atmen im wörtlichen Sinne auf, nach oben. Aus ihren Mündern kommen lange Stäbe, an deren vibrierenden Enden blaue Gänse flattern. Eine Metapher für Freiheit geben? Die Vögel sind vielleicht ein Bild für die Gedanken, denen wir freien Lauf gewähren sollten. In der Gänseparabel von Sören Kierkegaard bleiben diese trotz bester Flugvoraussetzungen am Boden, wo sie gefüttert werden. Genau wie wir unsere Bequemlichkeit pflegen …
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